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Die Fachhochschule Gelsenkirchen wurde zum 01. August 1992 mit Sitz in Gelsenkirchen und einer Abteilung in Bocholt als fünfzigste Hochschule in Nordrhein-Westfalen errichtet. Zum 01. August 1995 wurde der Fachhochschule Gelsenkirchen eine weitere Abteilung in Recklinghausen angegliedert. Zum 01. März 2012 benannte sie sich um in Westfälische Hochschule, Standorte Gelsenkirchen, Bocholt und Recklinghausen, ein Studienort in Ahaus.
Die Hochschule bekam mit ihrer Gründung den politischen Auftrag, durch Lehre und Forschung zur besseren Bewältigung des Strukturwandels in ihren Regionen beizutragen. Strukturwandel im nördlichen Ruhrgebiet bedeutet den Wandel von einer altindustriellen Region mit den Schwerpunkten Kohle und Stahl zu einer Region, in der Zukunftsbranchen mit Wachstumspotential einen hohen Stellenwert haben. Strukturwandel bedeutet weiterhin den Wandel von einer großbetrieblichen Struktur zu vielen kleinen und mittleren Unternehmen und Strukturwandel bedeutet schließlich den Wandel von einer Subventionsmentalität und von einer überwiegend abhängigen Beschäftigung zu Selbstständigkeit, Gründungsklima, Unternehmergeist und Aufbruchstimmung. Strukturwandel im westlichen Münsterland, in der Region Bocholt bedeutet, die ständige strukturelle Anpassung zu begleiten. Dies erfordert, die überwiegend mittelständisch strukturierte Region in dieser Orientierung sichern und weiterentwickeln zu helfen.
Vor diesem Hintergrund sind Lehre, Studium und Qualifizierung an der Westfälischen Hochschule auf den Erwerb von Handlungskompetenz und Problemlösungskompetenz ausgerichtet. Die Absolventen und Absolventinnen sollen befähigt werden, wissenschaftliches Arbeiten zur Realisierung von Innovationen einzusetzen. Forschung und Entwicklung sollen die Basis sein, in Kooperation mit der Wirtschaft, insbesondere in Zusammenarbeit mit kleinen und mittleren Unternehmen, aus Forschungsergebnissen neue Produkte, Verfahren und Dienstleistungen entwickeln zu können.
Bereits 1961 wurde Gelsenkirchen-Buer zum Standort für eine staatliche Ingenieurschule bestimmt. Vorangegangen waren Bemühungen der Stadt Gelsenkirchen um die Errichtung einer staatlichen Ingenieurschule für Maschinenwesen, die bis in das Jahr 1956 zurückreichen. 1959 beantragte die Stadt Gelsenkirchen bei der Landesregierung die Errichtung der Ingenieurschule. Im Februar 1961 fiel die positive Entscheidung: Zum 01.10.1962 wurde die staatliche Ingenieurschule für Maschinenwesen in Gelsenkirchen-Buer errichtet. Der Unterricht begann im Herbst 1962 mit Maschinenbau, Schwerpunktrichtung Konstruktionstechnik. Ein Jahr später wurde der Unterricht im Maschinenbau um die Schwerpunktrichtung Fertigungstechnik erweitert. Zum Sommersemester 1964 begann der Unterricht im Bereich der Elektrotechnik.
Fast zehn Jahre nutzte die staatliche Ingenieurschule für Maschinenwesen angemietete Schulräume, bevor sie im Winter 1970/71 einen Neubau an der Neidenburger Straße bezog und zwar nach einer Planungsphase, die bereits im Jahre 1961 begann. Nachdem die Ministerpräsidenten im Oktober 1968 übereingekommen waren, Fachhochschulen zu bilden, wurde nach Verabschiedung eines Fachhochschulgesetzes Nordrhein-Westfalen zum 01. August 1971 die Fachhochschule Bochum als Körperschaft des öffentlichen Rechts errichtet. Die staatliche Ingenieurschule für Maschinenwesen in Gelsenkirchen-Buer wurde als Abteilung in die Fachhochschule Bochum integriert, und zwar mit den beiden Fachbereichen Elektrotechnik und Maschinenwesen.
Mit der Gründung der Fachhochschule Gelsenkirchen zum 01.08.1992 wurde der Fachbereich Maschinenwesen in die Fachbereiche Maschinenbau sowie Versorgungs- und Entsorgungstechnik geteilt. Gleichzeitig wurde mit der Gründung der Fachhochschule Gelsenkirchen das Angebotsspektrum erweitert, sowohl inhaltlich wie regional. Neben die Ingenieurstudiengänge in Gelsenkirchen traten zwei Studiengänge Wirtschaft, und zwar ein Studiengang in Gelsenkirchen und ein weiterer Studiengang in der zum 01.08.1992 neu errichteten Abteilung Bocholt. Entsprechend wurde in Gelsenkirchen und Bocholt jeweils ein Fachbereich Wirtschaft errichtet.
Mit der Errichtung der Abteilung Bocholt zum 01.08.1992 wurde eine relativ "hochschulferne" Region Sitz einer Hochschule. In Bocholt reichen die Bemühungen um Ansiedlung einer Fachhochschule bzw. einer Ingenieurschule weit in die 60er Jahre zurück. Während jedoch alle Anstrengungen und Aktivitäten lange ohne Ergebnis blieben, führte das Engagement der Stadt Bocholt, des Kreises Borken und insbesondere der von der Wirtschaft der Region getragenen Fördergesellschaft schließlich zum Erfolg. Dieses 1989 gestartete Engagement zielte auf eine selbstständige Fachhochschule Bocholt oder eine Abteilung Bocholt der Fachhochschule Münster. Die Einbeziehung in die Fachhochschule Gelsenkirchen belohnte die Aktivitäten der Region und wurde möglich wegen der besonderen Fördermöglichkeiten für das nördliche Ruhrgebiet.
In den Studienjahren 1993/94 sowie 1994/95 wurde der Aufbau der Fachhochschule an den Standorten Gelsenkirchen und Bocholt fortgesetzt. In Gelsenkirchen wurden die Fachbereiche Ingenieurinformatik, der später in Informatik umbenannt wurde, sowie der Fachbereich Physikalische Technik errichtet. Entsprechende Studiengänge der Informatik sowie der Physikalischen Technik bzw. der Mikrotechnik führten zu einer fachlichen Ausweitung von Lehre und Forschung an der Fachhochschule Gelsenkirchen mit dem Ziel, den Gründungsauftrag realisieren zu können. Parallel wurden in Bocholt die Fachbereiche Elektrotechnik sowie Maschinenbau gegründet. Die Studiengänge Informations- und Kommunikationstechnik sowie Maschinenbau, später zu Mechatronik weiterentwickelt, sollten der mittelständischen Struktur des Westmünsterlandes Rechnung tragen. In den Studienjahren 1993/94 sowie 1994/95 begannen auch die ersten internationalen Kontakte. Mit der School of Engineering der Sheffield Hallam University hat der Fachbereiche Ver- und Entsorgungstechnik in Gelsenkirchen einen gemeinsamen internationalen Studiengang aufgebaut. Dies hat in Bocholt der Fachbereich Wirtschaft mit der Fachhochschule Arnheim realisiert.
Mit dem Start ins vierte Studienjahr der Fachhochschule wurde zugleich die Abteilung Recklinghausen ins Leben gerufen. Damit wurde Recklinghausen erneut Hochschulstadt: In Recklinghausen war zum 01.10.1964 die staatliche Ingenieurschule für Bauwesen errichtet worden. Diese Ingenieurschule wurde mit der Errichtung von Fachhochschulen in Nordrhein-Westfalen zum 01.10.1971 als Außenstelle in die Fachhochschule Bochum integriert. Im Juli 1979 wurde diese Außenstelle in Recklinghausen geschlossen und nach Bochum verlagert; eine Entscheidung, die bereits bei der Errichtung der Fachhochschule Bochum getroffen wurde.
In der Abteilung Recklinghausen wurden in den drei Studienjahren nach der Errichtung zum Wintersemester 1995/96 die Fachbereiche Wirtschaftsrecht, Wirtschaftsingenieurwesen sowie Chemie und Materialtechnik aufgebaut. Letzterer Fachbereich wurde später in Angewandte Naturwissenschaften umbenannt. Parallel dazu erfolgten in Gelsenkirchen und Bocholt Weiterentwicklungen, so wurde beispielsweise in Gelsenkirchen in den Studiengang Maschinenbau die Studienrichtung Technische Dokumentation integriert. Aus dieser Studienrichtung hat sich später der selbstständige Studiengang Journalismus und Public Relations entwickelt, der inzwischen vom Institut für Journalismus und Public Relations im Range eines Fachbereichs angeboten wird. Die internationale Orientierung wurde weiterentwickelt, in dem der Fachbereich Wirtschaft in Gelsenkirchen gemeinsame Studiengänge mit französischen Partnerhochschulen in Anncey, Marseille und Saint Etienne aufgebaut hat.
Neue Studiengänge, ein breiteres Fächerspektrum, mehr Studierende - eine solche Ausweitung des Hochschulbildungsangebotes benötigt auch zusätzliche, neue Räume. Bereits im April 1995 und damit weniger als drei Jahre nach ihrer Gründung als eigenständige Hochschule legte die Fachhochschule Gelsenkirchen den ersten von drei Grundsteinen zu Neubauten an den Studienorten Gelsenkirchen, Bocholt und Recklinghausen. Mit der Errichtung neuer Gebäude trägt die Hochschule dem gewachsenen Raumbedarf nach der Einrichtung von insgesamt 9 neuen Fachbereichen mit Studienangeboten an allen Studienstandorten Rechnung.
Den Start zu den Neubauprojekten machten die neuen Gebäude an der Neidenburger Straße in Gelsenkirchen-Buer. Hier zogen nach der Fertigstellung im Herbst 1997 die Gelsenkirchener Fachbereiche Wirtschaft, Informatik und Physikalische Technik sowie die Verwaltung, die Bibliothek und die neue Mensa ein. Im November 1995 folgte Grundstein Nummer zwei. Er wurde in Bocholt gelegt und bildet den Kristallisationskeim für das neue Gebäude der Hochschulabteilung Bocholt mit den Bocholter Fachbereichen Wirtschaft, Elektrotechnik und Maschinenbau. Die Fertigstellung erfolgte im Sommer 1998. In Recklinghausen fand im Juli 1995 die Auswertung des Architektenwettbewerbs statt. Zur Jahreswende 1997/98 war Baubeginn und zum Wintersemester 1999/2000 konnten die Recklinghäuser Fachbereiche Wirtschaftsrecht, Wirtschaftsingenieurwesen sowie Angewandte Naturwissenschaften in den Neubau einziehen.
Mit der Errichtung der Hochschulneubauten in Gelsenkirchen, Bocholt und Recklinghausen ist der Aufbau der neuen Hochschule beendet. Strukturelle, konzeptionelle und inhaltliche Entwicklungen und Weiterentwicklungen haben jedoch weiterhin die Fachhochschule Gelsenkirchen geprägt.
Die Fachbereiche Elektrotechnik, Maschinenbau sowie Versorgungs- und Entsorgungstechnik bieten seit dem Wintersemester 2001/2002 den Masterstudiengang Energiesystemtechnik an.
Zum Wintersemester 2002/2003 wurden die Studiengänge Versorgungs- und Entsorgungstechnik zu einem systemisch verbundenen Studiengang Versorgungstechnik und Entsorgungstechnik zusammengelegt, und zwar mit den Studienrichtungen "Technische Gebäudeausrüstung" sowie "Entsorgungssystemtechnik".
In Recklinghausen hat der Fachbereich Angewandte Naturwissenschaften zum Wintersemester 2003/2004 den Bachelor-Studiengang "Molekulare Biologie" gestartet. Zum Wintersemester 2004/2005 wurde dies um den Masterstudiengang "Molekulare Biologie" erweitert. Beide Studiengänge sind - als erste der Fachhochschule Gelsenkirchen - akkreditiert; den Absolventen des Masterstudiengangs steht der Zugang zum höheren Dienst offen.
Ergänzend zu bereits seit mehreren Jahren in Gelsenkirchen und Bocholt bestehenden ausbildungsintegrierenden Studiengängen startete die Fachhochschule Gelsenkirchen zum Wintersemeser 2009/2010 am Studienort Ahaus mit einem dualen Studienangebot, bei dem die Bachelor-Studiengänge Informationstechnik und Mechatronik kooperativ mit einer Ausbildung zum Facharbeiter verzahnt werden. Die Ausbildungsbetriebe kooperieren mit der Fachhochschule und gewähren Freiräume für ein Studium während und nach der Ausbildung. Das gesamte Programm dauert vier Jahre, wobei zunächst der Fachbarbeiterbrief erreicht wird und am Ende der Bachelor-Abschluss steht. Für die Studierenden hat die Kombination den Vorteil, durch die Ausbildungsvergütung eigenes Geld zu verdienen und bereits frühzeitig Theorie und Praxis auf hohem Niveau verbinden zu können. Betriebe haben die Möglichkeit, besonders leistungsfähigen und motivierten Nachwuchskräften eine Ausbildungsperspektive auf akademischem Niveau zu eröffnen.
Einen hohen Stellenwert hat die Fachhochschule seit ihrer Errichtung den internationalen Kooperationen gegeben. Voraussetzung dazu war die Errichtung eines Sprachenzentrums. Dieses Sprachenzentrum hat die Aufgabe, in alle Studiengängen der Hochschule eine fachlich geprägte Fremdsprache zu integrieren. Dies sind im Wesentlichen die Sprachen Englisch, Französisch und Spanisch, ergänzt durch Portugiesisch und Niederländisch. Neben der fachlich orientierten Fremdsprache dienen die Sprachlernveranstaltungen jedoch auch dazu, ein Grundverständnis von interkultureller Kooperation und Kommunikation zu erlangen.Zur Realisierung internationaler Bezüge insbesondere des Studiums und als Basis studentischer Mobilität im internationalen Zusammenhang wurden eine Reihe von Hochschulpartnerschaften errichtet. Es existieren inzwischen Partnerschaften mit Hochschulen in vielen europäischen Ländern. Hochschulen in den USA, in Südamerika (Brasilien), in Südostasien (China, Thailand) und in Nordafrika (Marokko). Zielrichtung der Hochschule ist es, einer zunehmenden Zahl von Studierenden einen Aufenthalt an einer Partnerhochschule im Ausland oder ein Praxissemester im Ausland unter Mitbetreuung einer Partnerhochschule zu ermöglichen. Darüber hinaus soll die Zahl der Studierenden aus dem Ausland in den Studiengängen der Fachhochschule deutlich gesteigert werden.
Intensiv gestaltet die Hochschule ihre Kontakte zur regionalen Wirtschaft. Aus diesen Kontakten sowie aus erfolgreichen Anträgen im Rahmen der nationalen und europäischen Forschungsförderung resultiert ein inzwischen bedeutendes Drittmittelvolumen.Grundlage des Ausbaus intensiver Kontakte insbesondere zur regionalen Wirtschaft sind intensive Forschungsaktivitäten. Forschung und Entwicklung sichern eine ständige, innovationsorientierte Aktualisierung von Lehre und Studium und tragen damit zur Qualitätssicherung bei. Darüber hinaus sind Forschung und Entwicklung die Basis für Innovationen insbesondere auch in der Region. Schließlich ergeben sich auf der Grundlage von Ergebnissen aus Forschung und Entwicklung vermehrt Existenzgründungen aus der Hochschule.
Derzeit sind an der Fachhochschule Gelsenkirchen die folgenden Forschungs- und Entwicklungsschwerpunkte eingerichtet:
Seit 1999 wurde die Entwicklung der Fachhochschule Gelsenkirchen durch den Bologna-Prozess geprägt. Bologna-Prozess bedeutet, dass eine zunehmende Anzahl von Ländern in Europa beschlossen hat, in der Lehre, aber auch in der Forschung einen europäischen Hochschulraum zu entwickeln. Europäischer Hochschulraum in der Lehre bedeutet, dass für alle am Bologna-Prozess beteiligten Länder Europas einheitliche Strukturvorgaben existieren. Diese sind:
Ein zweistufiges Studienkonzept mit einem ersten, berufsqualifizierenden Abschluss nach drei oder vier Jahren und einem zweiten, weiterführenden Abschluss nach weiteren ein bis zwei Jahren. Als akademische Grade sollen für den ersten Abschluss ein "Bachelor" und für den zweiten Abschluss ein "Master" vergeben werden.
Die konzeptionelle Gestaltung der Studiengänge soll aus den zu formulierenden Qualitätszielen und damit aus der anzustrebenden Qualifikation der Absolventen entwickelt werden. Dazu sind die Studiengänge in einzelne Module zu gliedern. Für diese Module werden Credit-Points vergeben, die ihrerseits Ausdruck einer bestimmten zeitlichen Beschäftigung der Studierenden mit dem jeweiligen Modulthema sind. Die Gesamtstudiendauer für beide Stufen soll maximal fünf Jahre betragen.
Mit dem Bologna-Prozess soll die Mobilität für die Studierenden innerhalb des europäischen Hochschulraums deutlich gestärkt werden. Hinzu kommt, dass alle Studiengänge von zugelassenen Akkreditierungseinrichtungen zu Beginn und während der Laufzeit akkreditiert werden müssen, das heißt, jeder Studiengang braucht von einer zugelassenen Akkreditierungsagentur die Bestätigung, dass bestimmte Qualitätsstandards eingehalten werden und erfüllt sind. Der Übergang von der Diplomstruktur zum System gestufter Studiengänge bzw. gestufter Abschlüsse bedeutet eine Verkürzung des Erststudiums und damit die Möglichkeit eines früheren beruflichen Einstiegs, zugleich aber auch eine Ausweitung der Weiterqualifizierung, entweder unmittelbar nach einem ersten Abschluss oder für Berufstätige während ihrer Berufstätigkeit.
Mit der Umstellung aller Diplomstudiengänge auf die neue Bachelor-/Masterstruktur besteht das grundständige Studienprogramm der Hochschule seit dem Wintersemester 2007/2008 aus Bachelor- und Masterstudiengängen.
Alle Masterstudiengänge berechtigen zur Promotion. Mit Verleihung des Mastergrades wird den Absolventen der Zugang zum höheren Dienst eröffnet.
Durch das Hochschulgesetz vom 1. Januar 2007 wurde die Fachhochschule Gelsenkirchen, wie auch die anderen Universitäten und Fachhochschulen des Landes, verselbständigt und damit aus der unmittelbaren Landesverwaltung entlassen. Sie ist seitdem Körperschaft des öffentlichen Rechts mit eigener Rechtspersönlichkeit und eigenem Hochschulpersonal, das unmittelbar der Hochschulleitung unterstellt ist.
Seit dem ersten August 2008 wird die Hochschule nicht mehr von einem Rektorat geleitet, sondern von einem Präsidium, mit einem Präsidenten an der Spitze. Neben das Präsidium und dem Senat ist zudem ein Hochschulrat getreten, der zur Hälfte aus externen Mitgliedern besteht. Er ähnelt einem Aufsichtsrat und hat insbesondere die Aufgabe, zentrale Leitentscheidungen zu treffen und die Arbeit des Präsidiums kritisch zu begleiten. Auch in dieser neuen Struktur wird die Hochschule ihrem Gründungsauftrag treu bleiben. An diesem Auftrag werden Lehre, Studium, Forschung, Entwicklung weiterhin orientiert.
Prof. Dr. Bernd Kriegesmann
Stand: Sommersemester 2012